Dippoldiswalde
Etwa 20 Km südlich von Dresden, an der Bundesstrasse "B 170" von Dresden nach Prag, liegt landschaftlich reizvoll, inmitten eines Heideparkes die Kreisstadt Dippoldiswalde. Die Siedlung gibt es nachweislich seit 1218 und noch im 13. Jahrhundert erhielt sie das Stadtrecht. Die Entwicklung von Dippoldiswalde wurde hauptsächlich durch den Kupfer- und Silberbergbau bestimmt.
Dippoldiswalde - Am Fuße des Osterzgebirges
Spaziergänger zieht es in die Dippoldiswalder Heide, wo sich als besondere Sehenswürdigkeit der "König-Johann-Turm" am Heidehof befindet, von dem man den Erzgebirgskamm betrachten kann. Der grosse Sandsteinfelsen mit einer Höhle, sowie die Trümmer der "Barbara-Kapelle" sind ebenfalls lohnenswerte Ausflugsziele. Die Sage berichtet, dass etwa in der Mitte des 10. Jahrhunderts an dieser Stelle ein Einsiedler Namens "Dippold" lebte.
Er hatte sich inmitten grosser Sandsteinfelsen eine Unterkunft errichtet, eine Stätte traulichen Friedens. Hiervon soll der Stadtname Dippoldiswalde stammen.
Heute zählt Dippoldiswalde mit seinen Ortsteilen ca. 8500 Einwohner. Das DRK-Betreuungszentrum am nördlichen Stadtrand befindet sich in Nachbarschaft des Rettungsdienstes und des Krankenhauses.
Sehenswürdigkeiten sind der denkmalgeschützte Altstadtkern, der Markt mit dem schön restaurierten Rathaus, historischen Wohnhäusern, dem erst kürzlich sanierten Schloss und der frühgotischen Friedhofskirche. Eine besondere Attraktion ist die seit 1882 vorhandene Schmalspurbahn zwischen Freital-Hainsberg, Dippoldiswalde und Kipsdorf mit den noch immer fahrenden Dampflokomotiven.
Das in Europa einmalige Lohgerber-, Stadt- und Kreismuseum ist in dem originalgetreu rekonstruierten Gebäude, einer alten Gerberei untergebracht und bietet Besuchern auch zahlreiche kulturelle Veranstaltungen an. Den historischen Stadtkern können Sie vom Betreuungszentrum mit dem Stadtbus oder zu Fuss in 10 min. bequem erreichen.
Sie erreichen Dippoldiswalde mit dem Auto von Dresden über die "B 170" in Richtung Prag oder von Pirna/Heidenau über das Müglitztal in Richtung Altenberg. Dann biegen Sie in Glashütte nach Dippoldiswalde ab. Aus beiden Richtungen bestehen auch Busverbindungen.


